An ihrem zwanzigsten Geburtstag kam uns die GeWeHa abhanden: Aktuelle und ehemalige Verwaltungsräte und wenige -rätinnen nahmen nach einer kurzen Stippvisite im Gemeinschaftsraum den Weg gen Freienstein unter die Füsse, bzw. die Räder um daselbst den runden Geburtstag zu begehen. Zur Abwechslung fanden die Feierlichkeiten an einem etwas unkonventionelleren Orte denn üblich statt, einer ruhig gelegten ehemaligen Spinnerei, Wasserkraft betrieben und, ha! vierzig Jahre jünger als die Hard ....
Es wurden Anekdoten aus alter Zeit aufgefrischt, die Neuen konnten die wenigen Ehemaligen kennen lernen, die Ausdauernden wurden geehrt. Dazu wurde ein köstlicher Apfelchampagner aus dem Lindengut kredenzt. Der Gemeinschaftsraum des Lyrch-Areals heisst «Neues Kino», wird von einer charmanten Dame namens Anne-Catherine geführt, ist, obschon auf einem Grundwassersee gebaut, gänzlich trocken und schimmelfrei und lässt sich mieten für private Essen und Vorstellungen.
Unsere Privatvorführung wurde von Beni bestritten: Dias von damals mit Leuten von heute. Davor gab's zu Essen. Glücklicherweise wurde selbiges vom Herrn aus Capua zubereitet. Die Eingeweihten, und das warn so ziemlich alle, wussten also: Es gibt Paella und den berüchtigten Gemüsereis für die Vegis. Überraschungen blieben uns also auch im cineastischen Schummerlicht erspart.
Ein etwas trauriger Spassmacher führte zur Verdauung SVP-Sprüche vor. Danach gab's Süsses im Überfluss.
Nein, halt! Herr Vian beurkundete den Herren Beck und Füllemann ihre Verdienste an der gemeinsamen Sache:

Wir sind zu dritt wieder Heim geradelt. Der Rest liess sich kutschieren. Herzlich Dank für diesen entspannten Abend am Unterlauf der Töss bei den GeWeHa-Bewegten Hansueli Füllemann, Walter Vian, Josef Stutzer, Helmut Mildner, Beni Nydegger und Peter Hürzeler.
Thomas Klee, Redaktor Hardinfo